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Der WWF am Pranger – World Wildlife Fund als Werkzeug der Industrie (31.Aug.2011)

Der WWF gerät für seinen wirtschaftsnahen Kurs ins Kreuzfeuer der Kritik. Die wohl einflussreichste Umweltschutzorganisation der Welt verhelfe zweifelhaften Firmen zu einem grünen Image, kritisieren verschiedene Nichtregierungsorganisationen in der Sendung «Rundschau». In der Kritik steht zum einen das WWF-Holzhandelsprojekt «Global Forest and Trade Network» (GFTN). Eine kürzliche Untersuchung der Londoner Organisation «Global Witness» lässt kein gutes Haar an diesem WWF-Projekt. Es soll eine umwelt- und sozialverträgliche Waldbewirtschaftung ermöglichen, erlaube aber illegalen Holzschlag und versage bei der Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen. «Die Teilnahme-Regeln sind unzureichend. Es gibt kaum öffentlich zugängliche Informationen, die es ermöglichen würden, nachzuprüfen, wie gut die Firmen und das Netzwerk arbeiten», sagt Tom Picken von «Global Witness». Zudem profitierten zweifelhafte Firmen vom Image-Gewinn durch die Teilnahme an diesem WWF-Projekt. Greenpeace sieht Umweltschutz verletzt Auch das WWF-Prestige-Projekt im Bereich des Soja-Anbaus, der «Runde Tisch für verantwortungsvolle Sojaproduktion» (RTRS), erntet massive Kritik. Der WWF Schweiz hat das gemeinsame Vorgehen von Herstellern, Behörden und Umweltschützern vor einigen Jahren mitinitiiert. Das daraus entstandene Zertifikat für verantwortungsvoll produzierten Soja läuft laut Greenpeace den Interessen des Umweltschutzes zuwider: «Es gibt weiterhin Urwald-Rodungen und Monokulturen. Es kommen

Mit dem Anhänger umdrehen, anschliessend laden beim Holzschlag von Zwischenbrugger Forst

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